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Halsbänder – die unerkannte Gefahr

Immer wieder werden für Freigängerkatzen Halsbänder empfohlen. Ob gegen Floh-/Zeckenbefall, mit Adresskapsel oder – noch schlimmer – mit Glöckchen.

Was leider viele nicht bedenken – Halsbänder sind eine absolute Gefahr für Katzen. Auch die sogenannten Sicherheitshalsbänder, die sich angeblich von selbst öffnen sollen, das tun sie nämlich leider oftmals nicht.
Bei Katzenkindern kann das Halsband einwachsen, zu enge Halsbänder scheuern am Hals, so dass das Fell brüchig wird, bis irgendwann überhaupt kein Fell mehr am Hals ist.
Katzen können mit den Halsbändern z.B. beim Rumstreunen im Gebüsch hängenbleiben. Durch Befreiungsversuche werden sie oft panisch, fesseln sich damit selbst und werden panisch. Dadurch können sie sich übel verletzen (z. B. kann sich das Halsband zwischen Oberarm und Hals so verklemmen, dass der Vorderlauf amputiert werden muss), im schlimmsten Fall sogar strangulieren.
Ein Glöckchen ist für Katzen eine große Qual, ähnlich wie ein Tinnitus beim Menschen, vor allem, wenn man bedenkt, dass das Gehör der Katzen um ein Vielfaches besser ist als das des Menschen.

Ein Ungezieferhalsband vertreibt weder wirksam noch dauerhaft Flöhe und Zecken! Bessere Möglichkeiten zur Bekämpfung dieser Parasiten bekommen Sie beim Tierarzt.

Ein Halsband hindert keinen Jäger daran Katzen zu erschießen und bietet auch keinerlei Schutz vor Diebstahl! Anstelle einer Adresskapsel ist es sinnvoller, die Katze chipen oder tätowieren und registrieren zu lassen.